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Das Projekt

Aus der unfassbar großen Zahl von Sternen in den Weiten des Weltraums hat der ewige Gott einen kleinen blauen Planeten als Ort der Geschichte seiner Liebe und seines Heils erwählt. Auf diesem Planeten hat er am Schnittpunkt uralter Verbindungswege zwischen den Kontinenten Asien, Afrika und Europa das kleine Land Israel auserwählt.Im Bergland, etwas abseits und doch in „der Mitte der Welt“, liegt eine Stadt, der Gottes ganz besonderes Augenmerk und Zuwendung gilt: Jerusalem!
 
Jerusalem, auf Deutsch „Gründung des Friedens“, gilt als die umstrittenste Stadt der Welt. Mehr als dreißig mal zerstört und wieder aufgebaut, steht sie heute wieder in der Mitte des Brennpunktes Nahost.
 
Der Streit um Jerusalem konzentriert sich insbesondere auf den Tempelberg. Wo einst das Heiligtum des Gottes Israels stand, erhebt sich heute die goldene Kuppel der Omar-Moschee (Felsendom). Die „New York Times“ bezeichnete dieses Stückchen Land als „die explosivsten Quadratmeter der Welt“.
 
 
 

Warum hat dieser Berg, Tempelberg (Morija 743,7m) solch eine große Bedeutung?

  • Hier stand während eines ganzen Jahrtausends der Jüdische Tempel als Mittelpunkt des Glaubens Israels.
  • Nach dem Gesetz des Mose ist dieser auserwählte Berg ohne Alternative für den Tempel und die Opfer.
  • Der Tempel in Jerusalem war ein Ort der Anbetung als Zeugnis unter den Völkern, dass es nur einen wahren Gott gibt.
  • Dem Tempelberg gelten viele Verheißungen aus den Schriften der Propheten des Alten Bundes, die auf seine Zukunft hinweisen.
 
 
 

In den Worten Jesu und der Apostel sind viele Hinweise auf den Tempel enthalten. Schon in seinem ersten Vorbild, der „Stiftshütte“ Israels, ist der Tempel in seiner Anlage und seinen vielen Einzelheiten ein Modell für den Weg zu Gott und das Leben mit Gott. Wie aber sahen die „Vorbilder“ des Heils aus? Was können sie uns erzählen? Wie helfen sie uns, das Evangelium und die Evangelien besser zu verstehen?

Wo genau stand der Tempel? Wie sah er aus? Wie war es mit dem Wiederaufbau und der grandiosen Erweiterung unter Herodes? Wo lehrte Jesus? Was meinte er genau mit seinen Vergleichen und Hinweisen auf das Heiligtum?

 

Nach langem Schweigen gibt der Tempelberg nach und nach seine „Geheimnisse“ wieder preis.

 

Mit der Preisgabe der Geheimnisse rücken Worte und Vorstellungen näher, werden „begreifbar“. Sie machen das Heil, wie es von Jesus Christus erfüllt wurde, anschaulich.

 
Bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem schaute Jesus in Richtung Tempelberg und antwortete den Pharisäern: "Wenn meine Jünger zum Schweigen genötigt werden, weil sie mich feiern und bezeugen, dass ich der Messias bin, ich sage euch: diese Steine (Tempelberg) werden schreien". (Lukas 19:40)
 

Was haben die Steine zu erzählen? Welche Symbolik enthalten die Baupläne des Tempels, seine Einrichtungen, seine Nebenbauten? Was sagen die Rituale bei den heiligen Jahresfesten Israels über das Wesen des Glaubens aus? Was bedeuten die verschiedenen Ämter und Aufgaben im Kultus Israels?

 

Wenn alles, was zuvor geschrieben ist, in Christus erfüllt wurde – was hat er dann erfüllt?

 
Um das Evangelium in seiner ganzen Tiefe, Größe und Weite besser verstehen und auch besser vermitteln zu können, haben wir mit einem Projekt begonnen. Wir möchten, dass die Steine des Tempelberges ihre Geschichte berichten können!
 

Zusätzlich möchten wir mit einer interaktiven Darstellung die Bauwerke und Rituale des Tempelbezirks in plastischer Weise wieder aufleben lassen. In jedem Falle soll die Verbindung mit dem Messias, mit Jesus Christus, dargestellt bzw. erklärt werden. Der Benutzer kann sich ähnlich wie in einem Computerspiel eigenständig auf dem Tempelberg und in den verschiedenen Gebäuden bewegen. Ihm wird auch die Möglichkeit gegeben, die Tempelgeschichte, archäologische Erkenntnisse, technische Abläufe mit allen passenden Bibelstellen abzurufen. Des Weiteren werden Informationen von führenden Experten über Text oder Videoclips eingeblendet.

 

 
 
Die Arbeit soll all denen gewidmet sein, die es genau wissen möchten, die staunen und sich erfreuen wollen an der Person und dem Werk Jesu Christi; die den gleichen Wunsch haben, wie jene Griechen, die zum Heiligtum in Jerusalem kamen mit der Bitte: »Herr, wir möchten gerne Jesus sehen.« (Joh: 12,21)
 

 

 

Als Grundlagen für dies Projekt dienen die Bücher von:

  • Dem Autor und Theologen Dr. Roger Liebi. Er liefert in seinem Buch „Der Messias im Tempel“ eine profunde Darstellung der jüdischen Hintergründe sowohl zum Alten wie auch zum Neuen Testament in ihren Bezügen zum Tempel in Jerusalem. www.rogerliebi.ch

  • Dem Autor, Archäologen und Architekten Dr. Leen Ritmeyer. Er liefert in seinem Buch „The Quest“ die besten und fundiertesten Unterlagen der 3000 Jahre alten Geschichte des Jerusalemer Tempelbergs.. www.ritmeyer.com

  • Dem Geschäftsführer des Filmproduktion-Unternehmens Qubic – Raum für neue Dimensionen, welches von ihm im Jahr 2001 als digi mice Medienproduktion gegründete wurde. Mehr Informationen finden Sie unter www.qubic3d.com